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Aus religiösen Gründen kamen die Mitglieder der württembergischen Tempelgesellschaft 1868 nach Palästina und gründeten dort bis 1906 insgesamt sechs Siedlungen, die sogenannten Deutschen Kolonien. Im Vortrag wird der Fokus auf die 1871 gegründete, heute zum Stadtgebiet von Tel Aviv gehörige Siedlung Sarona gerichtet.

Neujahr 2016

Abb.: Stadtplanung (vor dem Jahr 2016)

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Als kritischer Begleiter der Berliner Stadtentwicklung nimmt der AIV zu Berlin zu aktuellen Planungsvorgängen und Themen der Baukultur in den Medien Stellung. Im November standen mit der Friedrichswerderschen Kirche und dem Magnus-Haus gleich zwei herausragende Berliner Baudenkmäler im Fokus der Medien, zu denen der AIV-Vorsitzende Prof. Wolfgang Schuster in Interviews und Pressemitteilungen Stellung nahm.

Kleinod mit Stützkorsett

titelte die Berliner Zeitung am 5. November in ihrer Printausgabe zu den Bauschäden an der Friedrichswerderschen Kirche. An Schinkels Backsteinbau (1825 – 1831)  drohten nun weitere irreversible Schäden durch einen zweiten Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft, heißt es in der Berliner Zeitung .

Magnus-Haus: Machtloser Denkmalschutz

Gegen den Plan von Siemens für eine Hauptstadtrepräsentanz im Garten des Magnus-Hauses protestierte der AIV zu Berlin zusammen mit acht namhaften Berufsverbänden in einem offenen Brief und rief alle Kollegen dazu auf, sich nicht an dem geplanten Wettbewerb für das Areal zu beteiligen. Architekten rufen zum Boykott von Siemens-Wettbewerb auf, berichteten die Berliner Morgenpost und zahlreiche andere Medien dazu Berliner Morgenpost. (Richtig ist, dass lediglich eine sorgfältige Prüfung zur Teilnahme empfohlen wird).

Über das Jahr begleite der AIV zu Berlin auch die „Stadtdebatte Berliner Mitte. Alte Mitte, neue Liebe?", zu der bereits im Januar AIV-Vorstandsmitglied Dr. Benedikt Goebel in der RBB Abendschau interviewt wurde.

Comeback für das ICC

Die 2. Vorsitzende des AIV, Dr. Melanie Semmer, lud dazu am 3. November zusammen mit den Berliner Wirtschaftsgesprächen zu einer Podiumsdiskussion über die Zukunft des ICC ein. Der Riese muss sich rechnen (Berliner Woche) oder Schwieriges Messegelände (taz.die tageszeitung) lauteten einige Schlagzeilen über die Veranstaltung, die auf die geplante Mischnutzung von Kongressbetrieb und den durch private Investoren zu entwickelnden übrigen Flächen anspielten. Der Tagesspiegel ging in seiner Printausgabe unter der Überschrift Rein ins Raumschiff* auch auf die dort geplante Unterbringung von Flüchtlingen ein Der Tagesspiegel .

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Orte unter der Stadt: Gestaltung und (Be)Deutung

Eine Fahrt mit der U-Bahnlinie 7 ist eine Fahrt von der architektonischen und städtebaulichen Nachkriegs- zur Postmoderne und eine unterirdische Reise durch das ehemalige West-Berlin. Der Architekt und Entwurfschef der Berliner Bauverwaltung Rainer Gerhard Rümmler (1929-2004) bestimmte zwischen 1964 und 1994, fast in der kompletten Existenzzeit West-Berlins, die Architektur dieser U-Bahnhöfe. In ihnen werden Rümmlers Handschrift und Konzepte deutlich, gleichzeitig bilden sie den Wandel architektonischer und stadtplanerischer Leitbilder in West-Berlin ab und spiegeln somit ein Stück West-Berliner Geschichte. Für die Veränderung der Architektur ist Rümmlers Konzept prägnant, den U-Bahnhof als einen „unverwechselbaren Ort“ zu gestalten, wozu Rümmler sich der lokalen Geschichte sowie dem Menschen als Nutzer der U-Bahn zuwendet. Die Dissertation arbeitet den Wandel der Gestaltung der Bahnhöfe unter dem raumtheoretischen und dem werkbiografischen Blickwinkel auf und kontextualisiert das Großprojekt U-Bahnbau innerhalb der stadtplanerischen Leitlinien und der Repräsentationspolitik West-Berlins.

Verena Pfeiffer-Kloss studierte Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin, ist Mitglied von urbanophil.net und arbeitet derzeit als Akademische Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ an der BTU Cottbus-Senftenberg.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend am Montag, den 14.12.2015 um 19:00 Uhr im AIV, Bleibtreustrasse 33, 10707 Berlin.

Weitere Termine dieser Reihe:

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161. AIV-Schinkel-Wettbewerb „Zwischen Zehlendorf und Teltow“:

Beim Rückfragekolloquium konnten Teilnehmer offene Fragen klären

Kann man als Architekt auch einen Beitrag zur Freien Kunst abgeben? Welche Regelungen für den Denkmalschutz gibt es für Berlin und Teltow? Wo findet man Angaben über die Vegetation im Wettbewerbsgebiet? Oder Details zu Dachformen? Beim Rückfragekolloquium des AIV zu Berlin am 13. November hatten Interessierte die Gelegenheit, ihre zahlreichen offenen Fragen zur Aufgabenstellung des 161. AIV-Schinkel-Wettbewerbs zu klären. Fragen, die vielleicht noch nicht auf der Internetplattform Competitionline gestellt und beantwortet werden konnten, über die für angemeldete Teilnehmer alle Informationen verfügbar sind. Die sich beim Kolloquium mitunter für die kleinsten Details interessierten.

Karte

Bericht zum AIV- Salon am 16.11.15 Wo steht der Berliner Wohnungsbau?

Moderation: Ephraim Gothe

Grit Schade (Leiterin der Wohnungsbauleitstelle Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)
Dr. Jörg Lippert (BBU- Verband Berlin- Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V.)
Jutta Kalepky (SRL e.V.- Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V.)

Die Einwohnerzahl von Berlin wächst schneller als in den letzten Jahren prognostiziert und stieg auf ein Rekordniveau. 2014 lebten 3.562.166 Einwohner in der Stadt. Und damit nicht genug, stellt die Versorgung der Flüchtlinge mit Wohnraum Berlin in den kommenden Jahren vor unerwartete Herausforderungen. Die Planungen der letzten Jahre sind damit hinfällig und müssen korrigiert werden. Bereits in den letzten Jahren zeichnete sich ab, dass die Prognosen für den Bevölkerungszuwachs im Stadtentwicklungsplan von der Realität eingeholt werden würden. Zwischen 2011 bis 2014 zählte das Land 175.000 mehr Personen.

AIV SW 2013 Freie Kunst

Bild: Schinkelwettbewerb 2013, Kunst - Sonderpreis, Manuel Aust/ Sebastian Schröter/ Erik Seyffarth, Dresden

Anmeldung nur über competitionline unter diesem Link

Die Ausschreibung richtet sich an freie Künstler aller Fachsparten: bildende Künstler, Bildhauer, Performer, Konzeptkünstler und alle, die zum Wettbewerb einen qualifizierten künstlerischen Beitrag leisten können. (Teilnahmeberechtigt: nicht älter als 35 Jahre) Format, Medium und Ausdrucksform sind freigestellt. Es handelt sich um einen Ideenwettbewerb.

AIV FB 2

Immer aktuell und up to date: Der AIV bei Facebook! Hier posten wir weitere, interessante Berichte und Inhalte rund um die Arbeitswelt von Architektur, Ingenieurwesen, Kunst und Umwelt - mit dem Fokus auf Berlin.

Ihr AIV zu Berlin

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Foto: Claus Rottenbacher

Comeback für das Internationale Congress Centrum Berlin – aber wie? Eine Podiumsdiskussion mit Werkstattcharakter suchte nach Ideen und gibt neue Impulse. Der Tagesspiegel und Berliner Woche berichteten.

Von „Arche Noah“ über „Panzerkreuzer Charlottenburg“, „Alu-Monster“ bis zu „Raumschiff“. Der Berliner Volksmund kennt viele Spitznamen für das Internationale Congress Centrum Berlin. Mit seinen 320 Metern Länge, 80 Metern Breite und 40 Metern Höhe ist der von den Berliner Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte geplante, in nur vier Jahren Bauzeit fertiggestellte und am 2. April 1979 eröffnete Gigant, längst stark sanierungsbedürftig und seit 2014 geschlossen.

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Abb.: Schäfer, Hoß, Huy Le (TU München), Schinkelpreis 2015

Berlin wächst stark und stetig, neben dem anhaltenden Zuzug aus Deutschland und Europa stellt die Versorgung der Flüchtlinge mit Wohnraum eine neue, zusätzliche Herausforderung dar. Wohnungsneubau wird für die Zukunft der Stadt umso entscheidender. Grit Schade, Leiterin der Wohnungsbauleitstelle, wird uns den aktuellen Stand der Berliner Wohnungsstrategie darstellen. Dr. Jörg Lippert vom BBU und Frau Jutta Kalepky, Vorsitzende der SRL Berlin sowie ein Vertreter des Koordinierungsstabes Flüchtlingsmanagment werden kommentieren bevor wir dann in ein sicherlich anregendes Gespräch übergehen.

Grit Schade (Leiterin der Wohnungsbauleitstelle)
Dr. Jörg Lippert (Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V.)
Jutta Kalepky (SRL e.V. SRL — Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V.)

Moderation: Ephraim Gothe

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend am Montag, den 16.11.2015 um 19:00 Uhr im AIV, Bleibtreustrasse 33, 10707 Berlin

Anmeldung erbeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, telefonisch oder per Fax 030 / 8854583

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