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Ab 1863 entstand auf Initiative des Bankiers Wilhelm Conrad die großbürgerliche Villenkolonie Alsen (1863-1898). Als Rückzug für die Sommerfrische genutzt wurden an den Ufern des Großen und Kleinen Wannsees in den folgenden Jahrzehnten herrschaftliche Villen für Berliner Fabrikanten, Bankiers und Künstler realisiert. Die Einzigartigkeit der Siedlung liegt aber nicht nur in ihrem übergeordneten Gestaltungsprinzip eines gemeinschaftlich bewohnten Gartens mit verbindenden und verbindlichen Blickachsen.

Alle Veranstaltungen in den Räumen des AIV, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

16.02.2016, 15 Uhr Brockessches Palais, Denkmal
Baustellenbesichtigung kurz vor Bezug der Wohnungen
(Tobias Nöfer, Herr Lorz)

16.02.2016, 18.30 Uhr Arbeitskreise AIV / VVS
Nachträgliche Kellerinstandsetzung, Schwarze oder Weiße Wanne 
(Rainer Kirsten, Ulrich Schmitz, Joachim Obst)

17.02.2016, 19 Uhr AIV aktuell
Gründen in Mitte – Erfahrungen mit dem Berliner Baugrund
(Dr. Peter Lemburg)

22.02.2016, 19 Uhr Forum für Baugeschichte
Jüdische Bauherren und Architekten am Wannsee
(Sabrina Flörke)

13.03.2016 Schinkelwettbewerb 2016
Schinkelfest des AIV zu Berlin in der Akademie der Künste
(nur für AIV- Mitglieder, Wettbewerbsteilnehmer und Presse)

21.03.2016 19 Uhr, AIV Salon
Neue Heimat Berlin - von der Flüchtlingsnotunterkunft zum Wohnquartier
(Ephraim Gothe)

25.04.2016 19 Uhr, AIV Salon
55 Umlandgemeinden - strategischer Schlüssel für eine starke Stadtregion
(Ephraim Gothe)

AIV zu Berlin

Zur Vernissage von Werken von Christian Heinze Maler und Grafiker aus Potsdam (Einführung Dr. Britta Kaiser- Schuster) feierte der AIV zu Berlin am vergangenen Freitag mit rund 80 Gästen auch den Relaunch des FORUM. Allen Mitwirkenden und Gästen sagen wir unseren Dank für die schöne Veranstaltung!

AIV zu Berlin

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NL Test 1

Abb.: Christian Heinze „Spurensuche“ (Farbaquatinta, 50 x 65 cm)

Öffnungszeiten: 25.01 - 27.05.2016, Di. und Do. 10- 15 Uhr und nach Vereinbarung

Ort: Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin, Bleibtreustrasse 33, 10707 Berlin

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch 030 / 883 45 98

AIV zu Berlin

NL Test 1

Abb.: Christian Heinze „Spurensuche“ (Farbaquatinta, 50 x 65 cm)

Öffnungszeiten: 25.01 - 27.05.2016, Di. und Do. 10- 15 Uhr und nach Vereinbarung

Ort: Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin, Bleibtreustrasse 33, 10707 Berlin

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch 030 / 883 45 98

AIV zu Berlin

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Aus religiösen Gründen kamen die Mitglieder der württembergischen Tempelgesellschaft 1868 nach Palästina und gründeten dort bis 1906 insgesamt sechs Siedlungen, die sogenannten Deutschen Kolonien. Im Vortrag wird der Fokus auf die 1871 gegründete, heute zum Stadtgebiet von Tel Aviv gehörige Siedlung Sarona gerichtet.

Neujahr 2016

Abb.: Stadtplanung (vor dem Jahr 2016)

Logo AIV Raster

Als kritischer Begleiter der Berliner Stadtentwicklung nimmt der AIV zu Berlin zu aktuellen Planungsvorgängen und Themen der Baukultur in den Medien Stellung. Im November standen mit der Friedrichswerderschen Kirche und dem Magnus-Haus gleich zwei herausragende Berliner Baudenkmäler im Fokus der Medien, zu denen der AIV-Vorsitzende Prof. Wolfgang Schuster in Interviews und Pressemitteilungen Stellung nahm.

Kleinod mit Stützkorsett

titelte die Berliner Zeitung am 5. November in ihrer Printausgabe zu den Bauschäden an der Friedrichswerderschen Kirche. An Schinkels Backsteinbau (1825 – 1831)  drohten nun weitere irreversible Schäden durch einen zweiten Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft, heißt es in der Berliner Zeitung .

Magnus-Haus: Machtloser Denkmalschutz

Gegen den Plan von Siemens für eine Hauptstadtrepräsentanz im Garten des Magnus-Hauses protestierte der AIV zu Berlin zusammen mit acht namhaften Berufsverbänden in einem offenen Brief und rief alle Kollegen dazu auf, sich nicht an dem geplanten Wettbewerb für das Areal zu beteiligen. Architekten rufen zum Boykott von Siemens-Wettbewerb auf, berichteten die Berliner Morgenpost und zahlreiche andere Medien dazu Berliner Morgenpost. (Richtig ist, dass lediglich eine sorgfältige Prüfung zur Teilnahme empfohlen wird).

Über das Jahr begleite der AIV zu Berlin auch die „Stadtdebatte Berliner Mitte. Alte Mitte, neue Liebe?", zu der bereits im Januar AIV-Vorstandsmitglied Dr. Benedikt Goebel in der RBB Abendschau interviewt wurde.

Comeback für das ICC

Die 2. Vorsitzende des AIV, Dr. Melanie Semmer, lud dazu am 3. November zusammen mit den Berliner Wirtschaftsgesprächen zu einer Podiumsdiskussion über die Zukunft des ICC ein. Der Riese muss sich rechnen (Berliner Woche) oder Schwieriges Messegelände (taz.die tageszeitung) lauteten einige Schlagzeilen über die Veranstaltung, die auf die geplante Mischnutzung von Kongressbetrieb und den durch private Investoren zu entwickelnden übrigen Flächen anspielten. Der Tagesspiegel ging in seiner Printausgabe unter der Überschrift Rein ins Raumschiff* auch auf die dort geplante Unterbringung von Flüchtlingen ein Der Tagesspiegel .

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Orte unter der Stadt: Gestaltung und (Be)Deutung

Eine Fahrt mit der U-Bahnlinie 7 ist eine Fahrt von der architektonischen und städtebaulichen Nachkriegs- zur Postmoderne und eine unterirdische Reise durch das ehemalige West-Berlin. Der Architekt und Entwurfschef der Berliner Bauverwaltung Rainer Gerhard Rümmler (1929-2004) bestimmte zwischen 1964 und 1994, fast in der kompletten Existenzzeit West-Berlins, die Architektur dieser U-Bahnhöfe. In ihnen werden Rümmlers Handschrift und Konzepte deutlich, gleichzeitig bilden sie den Wandel architektonischer und stadtplanerischer Leitbilder in West-Berlin ab und spiegeln somit ein Stück West-Berliner Geschichte. Für die Veränderung der Architektur ist Rümmlers Konzept prägnant, den U-Bahnhof als einen „unverwechselbaren Ort“ zu gestalten, wozu Rümmler sich der lokalen Geschichte sowie dem Menschen als Nutzer der U-Bahn zuwendet. Die Dissertation arbeitet den Wandel der Gestaltung der Bahnhöfe unter dem raumtheoretischen und dem werkbiografischen Blickwinkel auf und kontextualisiert das Großprojekt U-Bahnbau innerhalb der stadtplanerischen Leitlinien und der Repräsentationspolitik West-Berlins.

Verena Pfeiffer-Kloss studierte Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Berlin, ist Mitglied von urbanophil.net und arbeitet derzeit als Akademische Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ an der BTU Cottbus-Senftenberg.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend am Montag, den 14.12.2015 um 19:00 Uhr im AIV, Bleibtreustrasse 33, 10707 Berlin.

Weitere Termine dieser Reihe:

13112015 Rückfragekolloquium SW16 Kopie

161. AIV-Schinkel-Wettbewerb „Zwischen Zehlendorf und Teltow“:

Beim Rückfragekolloquium konnten Teilnehmer offene Fragen klären

Kann man als Architekt auch einen Beitrag zur Freien Kunst abgeben? Welche Regelungen für den Denkmalschutz gibt es für Berlin und Teltow? Wo findet man Angaben über die Vegetation im Wettbewerbsgebiet? Oder Details zu Dachformen? Beim Rückfragekolloquium des AIV zu Berlin am 13. November hatten Interessierte die Gelegenheit, ihre zahlreichen offenen Fragen zur Aufgabenstellung des 161. AIV-Schinkel-Wettbewerbs zu klären. Fragen, die vielleicht noch nicht auf der Internetplattform Competitionline gestellt und beantwortet werden konnten, über die für angemeldete Teilnehmer alle Informationen verfügbar sind. Die sich beim Kolloquium mitunter für die kleinsten Details interessierten.