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Bei angenehmer Temperatur fand das diesjährige Sommerfest am 7. September statt. Dank des guten Wetters konnte die ganze Dachterrasse bespielt werden, wo die Eisenskulpturen von Jan Koethe ausgestellt waren und die unterschiedliche Färbung des Berliner Abendhimmels aufnahmen. Berliner Fotografien von Wolfgang Bittner luden zur angeregten Unterhaltung ein, stellten sie doch Gebäude der Stadt vor, die zu verschiedenen Zeiten aufgenommen worden waren.

Prof. Dr. Wolfgang Schuster und Dr. Melanie Semmer begrüßten die zahlreich erschienen Gäste, darunter auch Kuratoriumsmitglieder Dr. Karlheinz Knauthe, Prof. Dipl.-Ing. Petra Kahlfeldt, Prof. Dr. Wolfgang Maennig und Prof. Dr. Hans Stimmann. Nach einer ersten Stärkung vom reich gedeckten Buffet stellte Prof. Harald Bodenschatz die geplante Ausstellung „100 Jahre (Gross-)Berlin“ vor, für die Lottomittel bewilligt worden sind. Somit gab es genug Themenstoff, um miteinander ins Gespräch zu kommen, und der Abend wurde lang- die Musikerin Lina Peters (Sax) begeisterte alle Anwesenden.

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Der Schinkel-Wettbewerb 2019 beschäftigt sich mit der Amerika-Gedenk-Bibliothek und ihrem Umfeld. Ein aktuelles Thema, das in den kommenden Jahr im Blickpunkt des allgemeinen Interesses rückt, nachdem der Berliner Senat am 19. Juni 2018 entschieden hat , die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) am Standort der Amerika-Gedenkbibliothek am Blücherplatz unter einem Dach zusammen zu führen, nachdem der ursprünglich vorgesehene Standort auf dem Tempelhofer Feld aufgrund des erfolgreichen Volksentscheids zum Tempelhofer Feld im Jahr 2014 nicht mehr zur Verfügung steht. Download Aufgabenstellung

Anmeldung über wettbewerbe aktuell unter diesem Link

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Bei angenehmer Temperatur fand das diesjährige Sommerfest am 7. September statt. Dank des guten Wetters konnte die ganze Dachterrasse bespielt werden, wo die Eisenskulpturen von Jan Koethe ausgestellt waren und die unterschiedliche Färbung des Berliner Abendhimmels aufnahmen. Berliner Fotografien von Wolfgang Bittner luden zur angeregten Unterhaltung ein, stellten sie doch Gebäude der Stadt vor, die zu verschiedenen Zeiten aufgenommen worden waren.

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Zum Wiederaufbau der Bauakademie gab es einen Programmwettbewerb – nur ohne Programm.

Ein Zwischenruf. Von Harald Bodenschatz und Ephraim Gothe AIV. Mit freundlicher Genehmigung des TAGESSPIEGEL

"Der Bund ist gegenüber Berlin spendabel geworden! Man denke nur an das Humboldtforum, die Einheitswippe, die Kulturscheune, den Flughafen BER und nicht zuletzt an die Bauakademie. Wunderbar, oder? Zur Erinnerung: Die Bauakademie – der „rote Kasten“ – wurde 1832 bis 1836 von Karl Friedrich Schinkel errichtet. Sie diente zunächst als Sitz der obersten preußischen Baubehörde und als Ausbildungsstätte für preußische Baubeamte. Sie war eine der Keimzellen der späteren Technischen Hochschule.

Im Krieg nur wenig zerstört, wurde sie von der DDR-Regierung wieder repariert, um 1962, kurz vor der Fertigstellung, wieder abgerissen zu werden – zugunsten des DDR-Außenministeriums. Das wurde seinerseits 1995 abgerissen, um für einen Wiederaufbau der Bauakademie Platz zu schaffen. Doch dieser ließ auf sich warten – Jahrzehnt um Jahrzehnt. Seit dem 11. November 2016 stehen Bundes-Gelder für die Bauakademie bereit, zunächst ohne genau zu wissen, ob es denn ein Wiederaufbau sein und was in diesem Gebäude geschehen soll.

Doch nun wurde uns endlich verkündet, wo es hingehen soll. Nach einem im Februar 2017 gestarteten „ergebnisoffenen Dialogverfahren“ und einem „Programmwettbewerb“ ist seit Mai dieses Jahres klar: Wir brauchen vor allem Veranstaltungen, mehr Vermittlung von Architektur! Die bunten Vorschläge der fünf Wettbewerbsgewinner waren bis Anfang Juli im alten Haus des Deutschen Gemeindetages an der Straße des 17. Juni zu sehen. Doch halt – wie steht es mit dem Programm? Hier herrscht Funkstille. Vor lauter Suche nach Veranstaltungsformaten trat die Frage, was denn mögliche Botschaften all dieser Veranstaltungen sein könnten, in den Hintergrund. Ein Programmwettbewerb ohne Programm?

Schinkel stand für Unabhängigkeit von Kirche und Krone

Architektonische Vorschläge waren zwar noch nicht gefragt, aber „so viel Schinkel wie möglich“. Doch macht das Sinn? Ja! Denn das ist ja nicht nur eine architektonische Forderung, sondern auch eine programmatische. Wofür stand Schinkel? Diese Frage hätte man stellen können, ja müssen. Schinkel war oberster Baubeamter der preußischen staatlichen Verwaltung.

Sein Wirken stand für Sparsamkeit und Effizienz, aber auch für Schönheit, Ortsbezogenheit und Auseinandersetzung mit Geschichte. Es stand für programmatische Unabhängigkeit von Krone und Kirche. Und für die optimale Ausbildung des eigenen Nachwuchses. All dies brachte die Bauakademie auch architektonisch zum Ausdruck. Sie war eine Apotheose „guter Bau-Verwaltung“. Auch die überkommenen Terrakotta-Reliefs künden davon. Das ist einzigartig, großartig. Als Kunst wie als Programm!

Dieses Programm könnte, ja müsste heute neu interpretiert und bereichert werden. Wofür brauchen wir denn sonst eine wieder errichtete Bauakademie? Die Themen müssen wir nicht lange zu suchen: Wohnungsfrage, Bodenfrage, Energiefrage, Klimafrage, Verkehrsfrage! Wie kann die Stadt der Zukunft schön und gut gestaltet, wie das kriselnde Land ertüchtigt werden? Was ist eine gute Bau-Verwaltung heute? Und natürlich: Wofür steht die Heimat der Bauakademie, die Hauptstadt Berlin? Ein Ort, der selbst eine europäische Botschaft vermittelt: Berlin hat erst Ende des 19. Jahrhunderts seine bauliche Form gefunden, war die Bühne harter Konflikte und Experimente in der Weimarer Republik, vor allem aber Brennspiegel zweier sehr unterschiedlicher Diktaturen, die eine vielfach gebrochene Stadt hinterlassen haben. Heute ist Berlin wieder im Kommen. Eine europäische Großstadt mit großen Herausforderungen und noch größeren Chancen, ein Ort, und das ist wirklich einzigartig, der sein Wachstum immer wieder reflektiert.

Doch vielleicht ist ein solches Programm längst auf der politischen Agenda und uns nur noch nicht bekannt? Denn auch Politiker wissen: Politik muss gestalten, die Zielrichtung weisen, nicht den Löffel an Marketingfirmen abgeben. Wo aber bleiben die Politiker des Bundes und des Landes? Ja, auch des Landes Berlin! Haben sie nichts zu diesem Thema zu sagen? Die entscheidende Weichenstellung heute heißt: Wollen wir eine Event-Location oder ein Zentrum mit Botschaften, einen Ort gesellschaftlicher Auseinandersetzung? Wir besitzen übrigens bereits eine überzeugende programmatische Einrichtung: die Bundesstiftung Baukultur. Bitte jetzt nicht eine zweite Stiftung Bauzirkus!"

Abb: Der Baumeister auf dem Schinkelplatz. Seit 1996 steht seine Statue wieder vor der Bauakademie. Foto: dpa/ Jens Kalaene

Mit freundlicher Genehmigung des TAGESSPIEGEL  

 

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Die Werkschau ist bis zum 24.08.2018 Montags bis Donnerstags in der Zeit von 9 - 14 Uhr (und nach Vereinbarung) in den Räumen des AIV, Bleibtreustraße 33 (am Ku'damm), zu sehen.

Zur Homepage der Künstlerin Franziska Beilfuss geht es hier.

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PRESSEMITTEILUNG
 05.06.2018

AIV erhält Lottomittel für große Berlin-Ausstellung

Am 1. Juni 2018 bewilligte die Stiftung Deutsche Klassenlotterie dem AIV Geldmittel für das Ausstellungsprojekt „100 Jahre (Groß-)Berlin 1920 | 2020 | 2070“. Damit ist die Jubiläumsausstellung grundfinanziert, so dass die Arbeit am Konzept zügig voranschreiten kann und weitere Sponsoren geworben werden können.

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NEU: Berufsspezifische Vorträge im AIV werden als Fortbildungen im Sinne der Fortbildungs- und Praktikumsordnung der Architektenkammer Berlin anerkannt (s.u.)

Berlin und sein Recht: Wert der mitzuverarbeitenden Bausubstanz

In dem Vortrag geht um die Punkte:

  • Anspruch auf Berücksichtigung
  • Vertragliche Vereinbarung
  • Berechnung

Referentin: Christiane Columbus

Termin: Montag, 18.06.2018 um 19:00 Uhr im AIV, der Eintritt ist frei

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Das als Think&Do Tank konzipierte Forschungsprojekt vernetzt seit 2016 Studierende der Architektur und des Urban Design, IngenieurInnen und ArchitektInnen sowie lokale AkteurInnen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft aus Kolumbien und Deutschland in Workshops, Symposien und baulichen Interventionen. Gemeinsam entwickelten sie neue Ideen für eine nachhaltige Transformation der informellen und von Umsiedlung bedrohten Siedlung Moravia in Medellin. Eines dieser Projekte - ein Begegnungsort und Laboratorium für gesunde Ernährung, Umweltbildung und Urban Agriculture - wird aktuell an der TU Berlin von Studierenden detailliert geplant, um im kommenden September mit der lokalen Community in Medellín realisiert zu werden. 

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Der AIV präsentiert eine völlig neu gestaltete Ausstellung der Malerin Franziska Beilfuß. Franziska Beilfuß ist Meisterschülerin bei Professor Mark Lammert an der UDK Berlin. Die neuen Bilder aus der Reihe "Kokon" beschäftigen sich mit dem Zwischenraum, dem Zeit- Raum des Auftauchens und Verschwindens. Franziska Beilfuß versteht es, in kraftvoll expressiver Handhabung Farbräume in spielerischer Sicherheit zu setzen, zu überlagern und somit Transparenz- Farbräume zu eröffnen, die einen ganz eigenen Sog entfalten.

Es freut uns, zum Terrassenfest eine Ausstellung der Edelstahlskulpturen von Herrn Jan Köthe ankündigen zu können. Seit über zwanzig Jahren arbeitet Jan Köthe mit Edelstahl für seine Kunst. Daraus entstanden eine Vielzahl freistehender Plastiken und Skulpturen, die spannende Dialoge zwischen Werkstoff und Intention hervorrufen. Als Bildhauer erschafft und nutzt er den Gegensatz zwischen der Kälte und Starrheit von Stahl und organischen Formen. Bei der Vernissage werden Plastiken und Skulpturen gezeigt, deren starre Materialität mit der organischen Formgebung kontrastiert.

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