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Berlin wächst wieder! Seit 2011 steigt die Bevölkerungszahl deutlich, ab diesem Jahr nach aktueller Bevölkerungsprognose sogar um 70.000 Menschen pro Jahr. Der Senat kurbelt den Wohnungsbau an, versucht von derzeit 12.000 auf 20.000 neue Wohnungen jährlich zu kommen - und selbst das wird nicht reichen. Brandenburg schrumpft weiter, nach aktueller Bevölkerungsprognose um 12 % bis 2040.

waldbreitbach123

In Preußen erlangte die „Heilstättenbewegung“ in den beiden Jahrzehnten vor und nach 1900 eine besonders große Bedeutung. Mit dem Aufkommen chirurgischer Methoden kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs war die Entwicklung beendet. Es wurden keine neue Heilstätten, sondern nur noch Fachkliniken für Tuberkulose gebaut.

Geschaftshaus 1

Die jüdische Familie Czapski kam im 19. Jahrhundert von Posen nach Berlin und gründete Fabriken sowie Warenhäuser für Textilien, Schuhe, Nähmaschinen und Möbel. Anhand des verwandtschaftlichen und gesellschaftlichen Netzwerks um 1900 wird der Beitrag des jüdischen Großbürgertums in der Entwicklung Berlins im Bankwesen, Kunsthandel, der Infrastruktur und der Stadtentwicklung nachgezeichnet.

Unterkunft

Abb.: Modulare Unterkünft für Flüchtlinge, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung Hochbau

Im letzten Jahr sind 79.000 Flüchtlinge in Berlin angekommen, Zum Jahresende hatte der Senat etwa 55.000 Menschen in den unterschiedlichsten Formen, von der Turnhalle bis zur Wohnung, untergebracht. In 2016 sollen diese Menschen in den Arbeitsmarkt, in das Bildungssystem und letztendlich auch in den normalen Wohnungsmarkt integriert werden. Gleichzeitig wird mit der Ankunft von mindestens 50.000 weiteren Flüchtlingen in der Stadt gerechnet. In einem Masterplan Integration und Sicherheit wird der Senat darlegen, wie diese gewaltige Aufgabe zu leisten ist.

11.04.2016 19 Uhr, AIV Salon
Die Bauten der Familie Czapski - Jüdisches Großbürgertum in Berlin
(Sören Bott-Czapski, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin)

25.04.2016 19 Uhr, AIV Salon
55 Umlandgemeinden - strategischer Schlüssel für eine starke Stadtregion
(Ephraim Gothe, Senatsverwaltung für GeSo, Landesweiter Koordinierungsstab)

AIV zu Berlin

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