AIV Bauakademie Programm

Bauakademie – Was und Wie?

Der Bund stellt die finanziellen Mittel für den Neubau bzw. Wiederaufbau der Bauakademie am Schinkelplatz in Mitte – die Bauakademie wird somit ein öffentliches Gebäude werden. Was soll in das Gebäude hinein und welche Gestalt soll die „neue Bauakademie“ haben? Hierüber spricht an diesem Abend im Berlin-Saal ein hochkarätiges Podium. Die Einladung im Volltext hier.

Termin: Mittwoch, den 08.03.2017 um 19:00 Uhr in der Zentral- und Landesbibliothek – Haus Berliner Stadtbibliothek, Breite Str.30 – 36, 10178 Berlin; AIV- Mitglieder melden sich kostenfrei beim Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an, alle anderen kostenpflichtig dierekt auf der Seite der BWG

Schreiben und Pressemitteilung des AIV vom 16.01.2017 an Frau Dr. Barbara Hendricks, Senatoren und Beteiltigte mit konkreten Vorschlägen zum Programm einer Internationalen Bauakademie

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Architektur wird im ‚Dritten Reich‘ und in der Analyse der Architektur des ‚Dritten Reichs‘ immer wieder als ‚Wort aus Stein‘ bezeichnet. Damit wird ein enger Zusammenhang von Politik und Baukunst behauptet, was vor 1945 zur Nähe der Architektur zum Nationalsozialismus beitrug und nach 1945 zu massiven Forderungen, diese weiterhin als sprechend empfundene Architektur abzureißen. Zugleich gibt es Architekten, Architekturtheoretiker und Bauhistoriker, die das Sprechen der Architektur als Wunschdenken abtun und die Bauten aus der Zeit des ‚Dritten Reichs‘ als vorzügliche Beispiele einer überpolitischen klassizistischen Ästhetik verstehen. Aber was ist das, ein ‚Wort aus Stein‘?  Ein Befehl, eine Gebrauchsanweisung, ein Manifest, eine Predigt, ein Poem, ein Roman, ein Lullaby (Kinderschlaflied)? Oder gar ein unschuldiges weißes Blatt?

Vortrag von Eduard Führ, bis zu seiner Emeritierung Inhaber Lehrstuhl Theorie der Architektur an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

Termin: Montag, den 30.01.2017 um 19:00 Uhr im AIV Bleibtreustrasse 33, 10707 Berlin. Anmeldung nicht erforderlich

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Berlin besitzt eine Friedhofslandschaft unvergleichlicher Vielfalt auf über 200 Standorten. Die zahlreichen historischen Grab– und Friedhofsanlagen sind herausragende Zeugnisse der Kunst–, Kultur– und Stadtgeschichte, die den Besitzern und Friedhofsbetreibern jedoch oft mehr Sorgen als Freude bereiten. Obwohl schon während der 80er Jahre in beiden Stadthälften Zeichen zur Sepulkralthematik gesetzt wurden, rückte sie nach Überwindung der Teilung noch stärker in das öffentliche Interesse.

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Der Standort des künftigen Bauhaus-Museums ist einzigartig: Das neue Museum wird sich zwischen dem ehemaligen und einzigen „Gauforum“ der NS-Diktatur und der grünen Kulturachse der Weimarer Republik, einem Volkspark von nationaler Bedeutung, erheben.

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Foto: Ariel Huber

Mahendra Raj begann seine Karriere 1951 als erster Ingenieur auf der Baustelle von Chandigarh. Fünf Jahre arbeitete er im indischen Team an der Ausführung jener Regierungsbauten von Le Corbusier, die im Juli 2016 als Weltkulturerbe gelistet wurden. Nach einem Studium in den USA eröffnete er ein eigenes Büro in seiner Heimat. Der 91-Jährige gilt heute als wichtigster Tragwerksplaner Indiens, denn mit seinen innovativen Lösungen für Bauten in Sichtbeton prägte er entscheidend die Architektur nach der Unabhängigkeit des Landes.

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