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Im Jahre 1925 war das Ziel des "Schinkelwettbewerbes", Bauideen für die Sprottauer Kleinbahn, eine unter chronischem Fahrgastmangel leidende Nebenbahn zwischen der schlesischen Kreisstadt Grünberg (Zielona Góra) und dem Ort Sprottau (Szprotawa) an der Bahnstrecke Berlin-Breslau, einzureichen. Der junge Student der heutigen TU Berlin, Gerhard Weiler, gebürtig aus Rauscha stammend, nahm daran teil und gewann.

Später sollte er als Architekt bei der Reichsbahn anfangen. Weilers akribisch ausgearbeitete Pläne verschwanden in den Schubladen, da der Personenverkehr auf der Kleinbahn immer weiter zurückging und nach dem Zweiten Weltkrieg dann sukzessive eingestellt wurde. Vor einigen Jahren entdeckten polnische Eisenbahnenthusiasten die Geschichte der Strecke (die heute als Radweg dient) wieder und gründeten ein kleines Eisenbahnmuseum in Grünberg.

Faksimiles der Pläne aus dem Architekturmuseum der TU Berlin werden zunächst vom 11.07/ 24.07 - 04.08.16 in den Räumen des Architekten- und Ingenieur- Verein zu Berlin gezeigt und gehen danach in den Bestand des Eisenbahnmuseums Grünberg über. Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Fachbereich Arbeitslehre, Technik und Partizipation der TU Berlin erstellt wurde, ist mit Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gefördert worden.

Mit einer kleinen Präsentation am 11.07.16 um 18 Uhr (mit Wein und Snacks) wird die Schau eröffnet und ist vom 24.07 - 04.08.16 Dienstags und Donnerstags zwischen 10-15 Uhr (und nach Vereinbarung) in den Räumen des AIV, Bleibtreustraße 33 (am Ku'damm), zu sehen.

Der Eintritt ist frei.

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