GL

Podiumsteilnehmer:

Andreas Geisel (Senator für Stadtentwicklung und Umwelt)
Jan Drews (Abteilungsleiter Gemeinsame Landesplanungsabteilung)
Prof. Dr. Harald Bodenschatz (Center for Metropolitan Studies TUB)
Prof. Dr. Oliver Ibert (IRS Leibniz-Institut Erkner)
Jens-Holger Kirchner (Bezirksstadtrat Pankow)

Moderation: Sabine Slapa

Der 161. Schinkelwettbewerb soll sich mit den Nahtstellen von Berlin ins Land Brandenburg beschäftigen. In der Phase der Vorgespräche haben wir gemerkt, dass es Themen gibt, die wechselseitige Planungen zwischen Berlin und Brandenburg betreffen und nicht ausreichend geklärt erscheinen. So werden z.B. der Süden Berlin und die an Berlin angrenzenden Kommunen im Brandenburger Umland von der Erwartung des BER bestimmt. Hier sind es die zunehmenden Gewerbeflächen, die scheinbar ohne System die Landschaft beherrschen. Aber auch anderen Standorten geht es ähnlich, werden diese z.B. vom Wohnungsbau an verkehrsgünstigen Standorten mit Einfamilienhausstrukturen geprägt. Dann sind da noch die Flächen der Berliner Stadtgüter, die sich als Brachen in den Entwicklungsräumen behaupten.

Das Instrument, das die Planungen zwischen Berlin und Brandenburg abstimmt, ist eine Zweiländerbehörde (Gemeinsame Landesplanungsabteilung GL), die SenStadtUm und MIL gebildet haben. Welche Rolle dabei die GL spielt, ist vielleicht nicht so offensichtlich? Als räumliche und administrative Zäsur bietet der Teltowkanal Anknüpfungspunkte für eine vertiefte Bearbeitung im Rahmen des Schinkelwettbewerbs. Aufgabe des Schinkelwettbewerbs wird sein, im Bereich der Kommunen Berlin Zehlendorf Steglitz, Teltow und Stahnsdorf alternative Entwicklungsszenarien zu konzipieren. Schwerpunkte für Teilaufgaben bilden die Qualifizierung von Übergangsbereichen zu den angrenzenden Landschaftsräumen, die Ausbildung von spannungsvollen und anregenden Freiräumen, eine Auseinandersetzung mit Flächenverbrauch und Dichte sowie die Entwicklung von Typologien, die eine soziale und funktionale Mischung ermöglichen. Die Entwürfe sollen beispielhafte Lösungen für eine mittel- und langfristige Entwicklung ‘zwischenstädtischer’ Bereiche aufzeigen. Sie dienen auch dazu Öffentlichkeit und Politik für die besonderen Potentiale dieser Kontexte zu sensibilisieren.

Der Salon im AIV soll nicht die Kommunen Steglitz-Zehlendorf, Teltow und Stahnsdorf betrachten, er soll dazu dienen, zu verstehen, welche Aufgaben die GL in der Zusammenarbeit übernimmt. In welchem Verhältnis stehen SenStadtUm, MIL und GL bei der Stadt- Umland- Frage?

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Wir freuen uns auf einen interessanten Abend am Montag, den 09.03.2015 um 19:00 Uhr im AIV, Bleibtreustrasse 33, 10707 Berlin

Anmeldung erbeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, telefonisch oder per Fax 030 / 8854583