2018 11 13 Otto Suhr Spring Siedlung kl

Vortrag von Dipl. Ing. Steffen Adam.

Die „Baukunst der Nachkriegsmoderne“ ist – so die jüngste Literatur zu Städtebau und Architektur Berlins nach 1945 - ein höchst vielgestaltiges Phänomen. Welchen Stellenwert diesbezüglich das Quartier der „Otto-Suhr-Siedlung“ nordöstlich des Mehringplatzes im schwerst kriegszerstörten Kreuzberg einnimmt, welche lange übersehenen Qualitäten Figur und Gebäude in ihrer Typisierung, Normierung, Grundrisskonzeption und auffallenden äußeren Gestaltung auszeichnen, wird der Vortrag ausleuchten.

Er offenbart eine spannende Entstehungsgeschichte, will der Nachkriegsmoderne ein neues Narrativ geben – stellt die Bezüge zu den mit Weltkulturehren versehenen Vorgängern des Neuen Bauens her, bringt uns seine einst gefeierten – aber vielfach vergessenen – Protagonisten Herta Hammerbacher, Max Rudolph, Wils Ebert und Klaus Müller-Rehm wieder nahe.

Wir werden hören, wie man in der Vergangenheit mit diesen baulichen Zeugen einer aufbaufreudigen, optimistisch auf die Zukunft ausgerichteten Periode der Stadtgeschichte umgegangen ist, werden über Sensibilität von Sanierung, Denkmalschutz, Umbau, Erweiterung und vieles mehr auch mit Zeitzeugen des AIV diskutieren können ...

Abenteuer Zweite Nachkriegsmoderne, Betrachtungen zur Otto-Suhr-Siedlung und zum Spring-Projekt, Donnerstag 06.12., 19:00 Uhr im AIV Berlin, Bleibtreustasse 33.

Eine Veranstaltung initiiert von Peter Lemburg

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