ICC 7 2 2

Der dringende Schulraumbedarf in Berlin ist offensichtlich. Daher sollen in dem auf zehn Jahre angelegten Schulbauprogramm des Berliner Senats von 2016 bis 2026 5,5 Mrd. Euro investiert werden. Sie dienen der Finanzierung von ca. 60 Neubauten, ca. 72 Modularen Ergänzungsbauten (MEB´s) sowie Maßnahmen zu Gebäudesanierung und des Bauunterhalts. Dieses Großprojekt wird durch sein Volumen städtebaulich-architektonische Spuren hinterlassen und ist für Architekten, Ingenieure und Firmen, für die Verwaltungen und Gesellschaften eine große Aufgabe und besondere Herausforderung.

Doch darüber hinaus kann man die Ergebnisse, aber auch die Prozesse, Institutionen und verfolgten Ziele und Werte als Äußerung heutiger Baukultur verstehen. Sie ist damit mehr als ein Synonym für gute Architektur, ist vielmehr ein gesellschaftliches Phänomen, dessen Bedingungen und Folgen genug Anlass für diese Veranstaltung bieten.

Fünf direkt und in leitender Funktion Beteiligte, die im Auftrag Berlins mit der Ausführung und mit Bauherrenfunktionen beauftragt sind, stellen die Facetten des Projekts vor (in alphabetischer Folge):
- Angela Hertel, Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Leitung der Serviceeinheit Facility-Management für die bezirklichen Bauverwaltungen
- Helge Nast, BIM (Berliner Immobilienmanagement GmbH), Teamleiter Baumanagement.
- Hermann Josef Pohlmann, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilungsleiter Hochbau
- Jens Wadle, HOWOGE - Kommunale Wohnungsbaugesellschaft mbH, Bereichsleiter Schulbau
- Susanne Walter Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Leitung Referat Architektur, Stadtgestaltung, Wettbewerbe

Gespräch über Ansprüche und Konzepte, über Architektur und Prozesse am Montag, 19.11.18 um 19.00 Uhr
 im AIV Berlin, Bleibtreustasse 33

Eine Veranstaltung initiiert von Dr. Peter Lüttmann AIV

Foto: Baustelle ICC

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie weiter surfen akzeptieren Sie die Verwendung. Mehr Informationen