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Institut für Jüdische Theologie der Uni Potsdam und Abraham-Geiger Kolleg in barockem Gebäudeensemble im Park Sanssouci, Potsdam

Mit dem Ausbau für das Institut für jüdische Theologie und der ersten akademischen Ausbildungsstätte für Rabbiner und Kantoren in Zentraleuropa nach der Schoah, bleibt, im respektvollen Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand des kleinen Gebäudeensembles aus dem Barock im Park Sanssouci, die wertvolle, historische Bausubstanz der Gebäude weitestgehend erhalten. Durch das „Haus im Haus Prinzip“ wird von Rüthnick Architekten ein moderner Neubau in den Bestand der historischen Orangerie integriert. Im umgebauten Nordtorgebäude entstehen neue Räumlichkeiten für das Abraham Geiger Kolleg und das Zacharias Frankel College. Der zwischen der Orangerie und dem Nordtorgebäude gelegene Verbindungsbau wird künftig die Synagoge aufnehmen.

Referentin: Elisabeth Rüthnick, Inhaberin des Büros Rüthnick Architekten. Seit 30 Jahren liegt der Schwerpunkt des Büros bei anspruchsvollen Neubauten sowie Planungs- und Bauaufgaben zur Umnutzung und Erweiterung von Bestandsgebäuden unter Denkmalschutz.

Anmeldung erbeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Teilnahme für AIV- Mitglieder kostenlos, Gäste spenden an den AIV (20 Personen max.), Treffpunkt ebenda

Termin: Dienstag, 18.06.2019, 17:00 Uhr

Anmeldung erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch oder per Fax 030 / 8854 583

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Bodenschatz Diktatur 16.Mai Seite 1

Wissenschaft in der Stadt
Europäische Metropolen und Architekturen der Wissenschaft vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Prof. Harald Bodenschatz in in Diskussion mit Prof. Dr. Gabriele Metzler (HU Berlin) und PD. Dr. Arne Schirrmacher (HU/TU Berlin) am 16.05.2019 von 18:00 - 20:00 Uhr.

AIV Platzgestaltung

Vortrag von Dipl. Ing. Andreas Brümmel

Die Berliner Stadtplatzidee und die Moderne: In den 20-er Jahren entstand durch die Gartenstadtbewegung, vorangetrieben von Erwin Barth, Gartendirektor von Berlin, und Leberecht Migge eine Bewegung des sozialen Gartens, der eine Reihe neuer Stadtplätze in Berlin, Hamburg und anderswo initiierte. Hierzu zählen unter anderem der Viktoria-Luise-Platz, der Brixplatz, der Savignyplatz und der Klausener Platz. Sind in Barcelona und anderen Metropolen innerhalb von zehn Jahren 100 zeitgemäße Stadtplätze geschaffen worden, fehlt diese Entwicklung in Berlin in Gänze. Die Plätze als Wohnzimmer der Stadt.

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Entwicklungsfaktoren der Großstadtregion

Groß-Berlin war und ist ein Spiegel der Planungskultur, der Suche nach Ordnung einer chaotisch wachsenden Großstadt. Dazu gehörte die Suche nach großen Plänen, aber auch der dauernde Streit zwischen den Bezirken und dem Berliner Magistrat, zwischen Berlin und seinem Umland. Heute stellt sich erneut und dramatisch zugespitzt die Frage nach einer neuen Planungskultur.

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Am Dienstag, den 4. Dezember wird im Bücherbogen das neue Buch von Markus Tubbesing zum Wettbewerb Groß-Berlin 1908-10 vorgestellt. Der Wettbewerb war ein wesentlicher Schritt hin zu Groß-Berlin, zudem ein Meilenstein in der Entwicklung des Berliner Städtebaus, ja des modernen Städtebaus schlechthin. Markus Tubbesing ist seit kurzem Professor für „Entwurf Denkmalpflege“ am Fachbereich „Stadt|Bau|Kultur“ der Fachhochschule Potsdam.

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