160. AIV-Schinkel-Wettbewerb 2015
 für junge Architekten, Ingenieure und Künstler

Berlin, den 4. März 2015. Der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV) lädt Sie herzlich ein zu einem Presserundgang durch die Ausstellung „Neuland Lichtenberg“ mit den Arbeiten der Schinkelpreisträger 2015 und weiterer prämierter Entwürfe am

Donnerstag, den 12. März 2015, um 11 Uhr,
in der Staatsbibliothek zu Berlin  Potsdamer Str. 33 10785 Berlin
(Eingangsbereich Dietrich Bonhoeffer Saal)

 

Ihre Fragen vor Ort beantworten:

die Jury-Vorsitzende Dr. Melanie Semmer, 2. Vorsitzende des AIV zu Berlin, Wettbewerbssieger und die Jurymitglieder Dr. Cyrus Zahiri (AIV-Vorstandsmitglied / Städtebau) und Barbara Hutter (Landschaftsarchitektur).

Das überwiegend gewerblich-industriell geprägte Wettbewerbsgebiet liegt im Berliner Bezirk Lichtenberg zwischen Spreeufer und Blockdammweg. In den Entwürfen bilden neue öffentliche Räume attraktive Voraussetzungen, zu denen auch ein Spreebad gehört, für eine Mischung von Arbeiten und vielfältigen Wohnformen. Eine Seilbahn als Teil des öffentlichen Nahverkehrs verbindet die S-Bahn-Station Treptower Park und angrenzende Stadtteile mit dem denkmalgeschützten alten Kraftwerk Rummelsburg, mit neuer Nutzung als Kultur- und Arbeitszentrum. Architektonische Landmarken und Objekte betonen die Eigenart des Areals.

Die Preise sind mit insgesamt 19.500 Euro ausgestattet.

AIV Schinkel SG1 2661 Kopie 12032015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellung 160. AIV-Schinkel-Wettbewerb 2015 für junge Architekten, Ingenieure und Künstler

Berlin, den 12. März 2015. Leere soweit das Auge reicht. Wilde Wiesen, verlassene Gewerbebauten auf Brachen unweit der Spree in Berlin Lichtenberg. Dass in dem überwiegend gewerblich-industriell geprägten Wettbewerbsgebiet in Nachbarschaft zum Kraftwerk Klingenberg zwischen Spreeufer und Blockdammweg einmal Berliner an Geschäften vorbei durch neue Wohnviertel flanieren könnten - dafür braucht es auf den ersten Blick viel Fantasie. Wie das möglich sein kann, zeigen die Teilnehmer beim 160. AIV-Schinkel-Wettbewerb „Neuland Lichtenberg“ mit ihren Entwürfen. Der Berliner David Hein (BTU Cottbus-Senftenberg) und die Münchner Philipp Hoß, Julian Schäfer und Quang Huy Le (TU München) erhalten für ihre herausragenden Leistungen die beiden mit je 3.000 Euro dotierten Schinkelpreise 2015. Neun weitere Arbeiten zeichnete die Jury mit Anerkennungs- und Sonderpreisen aus.

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Berliner Architekten- und Ingenieur-Verein fordert Mittel für städtebaulichen Wettbewerb für das Kulturforum vom Senat

 

Berlin, den 8. Januar 2015. Die Finanzierungszusage des Bundes für ein Museum der Moderne ist ein großer Gewinn für das Kulturforum. Aus Sicht des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Berlin (AIV) eröffnet sich damit zugleich die Chance, jahrzehntelange städtebauliche Versäumnisse jetzt aufzuarbeiten.


Der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin fordert deshalb die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf, einen zweistufigen Wettbewerb auszuschreiben.


„Es reicht nicht aus, der Formation architektonischer Satelliten einen weiteren Bau hinzuzu-fügen. Im Laufe der Jahrzehnte sind die Potenziale des Kulturforums in einer unendlichen Planungsgeschichte untergegangen. So ist ein für Besucher unübersichtlicher und unwirtlicher Ort entstanden. Es besteht nun die Gefahr, dass durch einen neuen Solitär ohne städtebaulichen Rahmen die Probleme der vorhandenen Museen noch größer werden. Hier kann nur ein städtebaulicher Wettbewerb, der die Vorgaben für den Neubau und die Gestaltung des Umfelds definiert, als erster Schritt die derzeitige Misere lösen. Wenn man das an den Wettbewerb für das neue Museum koppelt, werden wieder die Disziplinen Architektur und Städtebau vermischt – was zur heutigen Situation geführt hat. Der Städtebau muss die Vorgaben für die Architektur entwickeln“, erklärt Tobias Nöfer, AIV-Vorstandsmitglied.

SW2015 Luftbild Lichtenberg

Zum Rückfragekolloquium AIV-Schinkel-Wettbewerb 2015 „Neuland Lichtenberg“ am 14. November 2014 trafen sich Teilnehmer und Mitglieder des Schinkelausschusses im Wettbewerbsgebiet in Berlin-Lichtenberg. Dr. Melanie Semmer, 2. Vorsitzende des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Berlin, begrüßte die rund 70 Gäste, von denen etliche eigens nach Berlin angereist waren.

Für den AIV-Vorsitzenden, Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schuster, könnte das von Christoph Langhof entworfene Hochhaus für den Hardenbergplatz am Bahnhof Zoo eine architektonische Bereicherung für die City West werden, wie er der Berliner Morgenpost erklärte. Allerdings stehe der Nachweis noch aus, ob ein 209 Meter hoher Turm tatsächlich keinen der Anrainer beeinträchtige. "Ein Haus dieser Höhe verändert das Mikroklima des Standortes deutlich", erklärte Prof. Schuster.

Der ganze Artikel in der Morgenpost

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