AIV- Schinkelfest heute ab 19:00 Uhr im Otto- Braun- Saal/ StaBi/ Kulturforum (nur für geladene Gäste)

1 041 canyon 0123 001 Schinkelpreis

In diesem Jahr nahm der Schinkel-Wettbewerb das Berliner Westkreuz in den Fokus und wollte Entwicklungschancen rund um den Verkehrsknoten aufzeigen. Gefragt waren Entwürfe für drei unterschiedliche Schwerpunkte:

-  ‘Canyon’ - Lassen sich die innerstädtischen Flächen zwischen den Stadtteilen Charlottenburg, Wilmersdorf, Grunewald und Westend besser nutzen?

-  ‘Arrival City’ - Kann der Berliner Busbahnhof mehr sein, als ein Umsteigepunkt unter Wellblech?

-  ‘Friendly Alien’ - Das ICC und die ‘Zitrone’ (Bürohaus am Halensee) behaupten sich selbstbewusst neben vielbefahrenen Verkehrstrassen. Lässt sich an diese Vorbilder anknüpfen?

Link zur Pressemitteilung zum diesjährigen Schinkel-Wettbewerb

Link zur Veröffentlichung im BauNetz vom 13.03.2017

Vivian Kreft, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit AIV
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Werkbund Bodenschatz

 

AIV Vorstandsmitglied Prof. Dr. Harald Bodenschatz und viele andere als Teilnehmer dieser hochkarätigen Tagung im Gürteltier von Nicholas Grimshaw (IHK Berlin).

Anmeldung und download Programm

Vivian Kreft

Zum 1. Februar hat Vivian Kreft die Aufgaben von Jörg Brause übernommen und unterstützt den AIV künftig in der Kommunikation.

Frau Kreft hat Kunstgeschichte (M.A.) in Zürich, Wien und München studiert und bei der Bavaria Film und dem MDR Leipzig als Redakteurin gearbeitet. Seit 1999 lebt Frau Kreft in Berlin und hat sich zur PR-Beraterin weiterqualifiziert. Berufliche Stationen waren u.a. Cargolifter (Eventmanagerin), der Zoo und Tierpark Berlin (Leiterin Kommunikation und Vertrieb) sowie Europarc Deutschland e.V. – der Dachverband der Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate (Leiterin Kommunikation). Seit 2013 ist Frau Kreft im Bereich Unternehmenskommunikation und Marketing tätig.

Wir freuen uns, dass sie bei uns ist! AIV zu Berlin

Vivian Kreft, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Berlindustrie Otto Bock Luftansicht 2

Das Areal der Bötzowbrauerei wird seit 2014 nach einem Masterplan von David Chipperfield zu einem Ensemble von Gastronomie, Kultur und Kunst umgebaut und ergänzt. Die historischen Kellergewölbe werden ein Ort für Manufakturen, Design und Kunst und stellen besondere Herausforderungen an Gründung und Bautechnik. Bevor der Zugang zu den Gewölben durch die Baumaßnahmen wieder verschlossen wird, erhalten wir die Möglichkeit die freigelegten Konstruktionen mit Planern und Baugrundexperten zu begehen.

Über die Baustelle führen uns Herr Goertz vom Büro Chipperfield und Herr Felsch vom Ingenieurbüro für Grundbau und Tragwerksplanung. Die Teilnehmeranzahl ist auf 20 begrenzt.

Todten Halle

Die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Berliner Leichenhäuser ist nur wenig dokumentiert. Gelegentlich finden sich in entsprechender Fachliteratur über Friedhöfe oder das Bestattungswesen Informationen über einzelne Bauten, doch gehen diese selten über sporadische Angaben hinaus. Dieses Schicksal teilen weitestgehend auch die Leichenhäuser anderer deutscher Städte, denn die Institution „Leichenhaus“ wurde bisher nur peripher bearbeitet. Eine systematische Untersuchung fehlt gänzlich. Der Vortrag wird die Entwicklung der Berliner Leichenhäuser beleuchten und bildet den Auftakt der AIV- Reihe zur Berliner Sepulkralkutur 2017.

AIV Wahlen Kammer 2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, dieser Tage erhalten Sie von der Architektenkammer Berlin Post zur Wahl der Vertreterversammlung. Die Kandidaten des AIV zu Berlin finden Sie auf der Liste mit dem Kennwort AIV - Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin.

Berlins Planungsämtern fehlt das Personal. Mit dramatischen Folgen, wie Anja Nehls in ihrem Beitrag für den Deutschlandfunk berichtete, für den sie Tobias Nöfer vom AIV Berlin interviewte. Der freischaffende Architekt ist Mitglied im Vorstand des AIV zu Berlin und kennt wie viele andere seiner Kolleginnen und Kollegen die Misere aus eigener Erfahrung.

Sendung vom 18.1.2016 im Deutschlandfunk. Gegen die Zustände in der Verwaltung protestierte der AIV zu Berlin in einem Offenen Brief vom Dezember 2016.

Mehr dazu in den Medien hier im Tagesspiegel und in der Berliner Woche.

 

 

Berlins Planungsämtern fehlt das Personal. Mit dramatischen Folgen, wie Anja Nehls in ihrem Beitrag für den Deutschlandfunk berichtete, für den sie Tobias Nöfer vom AIV Berlin interviewte. Der freischaffende Architekt ist Mitglied im Vorstand des AIV zu Berlin und kennt wie viele andere seiner Kolleginnen und Kolleggen die Misere aus eigener Erfahrung.

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

img 1697 ver hor

Die Werkschau ist bis zum 31.08.2017 Dienstags und Donnerstags in der Zeit von 10 - 15 Uhr (und nach Vereinbarung) in den Räumen des AIV, Bleibtreustraße 33 (am Ku'damm), zu sehen.

Zur Homepage der Künstlerin Sabine Wild geht es hier.

neue nationalgalerie 0152 II

palast der republik 1655 berliner dom

„Projections“ – Fotografien von Sabine Wild


Mit Sabine Wilds Projections wird es endlich möglich und sinnvoll, in der Fotografie den Gestus des Künstlers zu beschreiben, so wie es sich im Schreiben über die Malerei der letzten zwei Jahrhunderte eingebürgert hat. Da legt man großen Wert auf  die Art des Farbauftrages, die französischen Tachisten der Fünfzigerjahre machten aus der Pflicht des Malers eine Kür.  Sie konzentrierten sich auf den absichtslosen Fleck (tache), den die Farbe auf der Leinwand hinterließ. Gestisch, pastos  oder elegant sind die Begriffe, derer sich die Kunstkritiker im Angesicht der energetischen Pinselstriche eines Vollblutmalers wie Pierre Soulages oder des Frühwerks der amerikanischen  Abstrakten Expressionisten Pollock, de Kooning oder Kline gerne bedienen.


Mit den urbanen Projections hat Sabine Wild ihre vertikalen Werke weiterentwickelt, sich digitalen Gestaltungsmitteln zugewandt. Mit diesen erzeugt sie eine nachhaltige Spannung, die von gegensätzlichen bildnerischen Mitteln herbeigeführt wird: Dunklen, horizontalen und vertikalen Linien sind leuchtende Farbpartien gegenübergestellt und aufgelöste, malerisch wirkende Passagen liegen im Widerstreit mit starren, grafischen Parzellen. Sabine Wild hat sich vom Diktat der Kamera emanzipiert, das enge Korsett der fotografischen Technik abgeworfen. Also gilt es, für diese Kunst andere Kriterien zu finden – die der Malerei.

Nach Harold Rosenberg, dem Über-Kritiker der nach dem Krieg explodierenden New Yorker Kunstszene, traten die abstraktexpressiven Maler in einen intensiven Dialog mit der Leinwand. Rosenberg prägte den Begriff „action painting“, für ihn waren sie Künstler der Tat, Maler, die keine Angst vor den Antworten auf  die wilden Farbattacken hatten, die ihnen ihre Bilder gaben.

Welche Sprache sprechen die Fotografien von Sabine Wild? Am ehesten ähneln ihre großformatigen Werke dem pastosen Gestus eines Franz Kline oder des Tachisten Pierre Soulages, der Energien in horizontale und vertikale Pinselhiebe packt. Doch wo Soulages ins tiefe Schwarz driftet, trägt Wild Farbe  auf. Elegant dekonstruiert sie damit urbane Architekturen.  

Welche Antworten geben die Projections von Sabine Wild? Die Fotooberfläche fängt den Blick ein, zieht ihn in die  Tiefe des Bildraumes, wie es die Furchen und Flecken von Farbe auf grober Leinwand in der Malerei tun. Ähnlich verfängt sich ein wenig Aura zwischen den malerischen Elementen der Projections, überträgt sich auf den Betrachter. Sabine Wild ist auf dem Weg, eine neue Kunstform zu erschaffen, der Fotografie eng verbunden, doch aufgeladen mit den Stärken der Malerei.

Horst Klöver

AIV Bauakademie Programm

Bauakademie – Was und Wie?

Der Bund stellt die finanziellen Mittel für den Neubau bzw. Wiederaufbau der Bauakademie am Schinkelplatz in Mitte – die Bauakademie wird somit ein öffentliches Gebäude werden. Was soll in das Gebäude hinein und welche Gestalt soll die „neue Bauakademie“ haben? Hierüber spricht an diesem Abend im Berlin-Saal ein hochkarätiges Podium. Die Einladung im Volltext hier.

Termin: Mittwoch, den 08.03.2017 um 19:00 Uhr in der Zentral- und Landesbibliothek – Haus Berliner Stadtbibliothek, Breite Str.30 – 36, 10178 Berlin; AIV- Mitglieder melden sich kostenfrei beim Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an, alle anderen kostenpflichtig dierekt auf der Seite der BWG

Schreiben und Pressemitteilung des AIV vom 16.01.2017 an Frau Dr. Barbara Hendricks, Senatoren und Beteiltigte mit konkreten Vorschlägen zum Programm einer Internationalen Bauakademie

hdk_muc.jpg

Architektur wird im ‚Dritten Reich‘ und in der Analyse der Architektur des ‚Dritten Reichs‘ immer wieder als ‚Wort aus Stein‘ bezeichnet. Damit wird ein enger Zusammenhang von Politik und Baukunst behauptet, was vor 1945 zur Nähe der Architektur zum Nationalsozialismus beitrug und nach 1945 zu massiven Forderungen, diese weiterhin als sprechend empfundene Architektur abzureißen. Zugleich gibt es Architekten, Architekturtheoretiker und Bauhistoriker, die das Sprechen der Architektur als Wunschdenken abtun und die Bauten aus der Zeit des ‚Dritten Reichs‘ als vorzügliche Beispiele einer überpolitischen klassizistischen Ästhetik verstehen. Aber was ist das, ein ‚Wort aus Stein‘?  Ein Befehl, eine Gebrauchsanweisung, ein Manifest, eine Predigt, ein Poem, ein Roman, ein Lullaby (Kinderschlaflied)? Oder gar ein unschuldiges weißes Blatt?

Vortrag von Eduard Führ, bis zu seiner Emeritierung Inhaber Lehrstuhl Theorie der Architektur an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

Termin: Montag, den 30.01.2017 um 19:00 Uhr im AIV Bleibtreustrasse 33, 10707 Berlin. Anmeldung nicht erforderlich