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Groß-Berlin war vor allem ein Produkt des Baus der Vorort-Schnellbahnen. Ohne diese wären keine Industrieverlagerung, keine Siedlungsentwicklung, keine Dezentralisation der Großstadtregion möglich gewesen. Die Bildung von Groß-Berlin 1920 schuf dann die Voraussetzung für grundlegende Reformen des Großstadtverkehrs. Mit Blick auf eine nachhaltige Großstadtregion stellen sich heute einige Schlüsselfragen zur Verkehrsentwicklung: Wie kann der Rückbau der autogerechten Großstadtregion erfolgreich auf den Weg gebracht werden, wie soll eine neue Balance zwischen Fußgängern, Fahrradfahrern, Autofahrern und ÖPNV-Nutzern aussehen, wie kann mehr Verkehrsgerechtigkeit erreicht werden?

FLYER AIV BERLIN2020

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2018 11 13 Otto Suhr Spring Siedlung kl

Vortrag von Dipl. Ing. Steffen Adam.

Die „Baukunst der Nachkriegsmoderne“ ist – so die jüngste Literatur zu Städtebau und Architektur Berlins nach 1945 - ein höchst vielgestaltiges Phänomen. Welchen Stellenwert diesbezüglich das Quartier der „Otto-Suhr-Siedlung“ nordöstlich des Mehringplatzes im schwerst kriegszerstörten Kreuzberg einnimmt, welche lange übersehenen Qualitäten Figur und Gebäude in ihrer Typisierung, Normierung, Grundrisskonzeption und auffallenden äußeren Gestaltung auszeichnen, wird der Vortrag ausleuchten.

Er offenbart eine spannende Entstehungsgeschichte, will der Nachkriegsmoderne ein neues Narrativ geben – stellt die Bezüge zu den mit Weltkulturehren versehenen Vorgängern des Neuen Bauens her, bringt uns seine einst gefeierten – aber vielfach vergessenen – Protagonisten Herta Hammerbacher, Max Rudolph, Wils Ebert und Klaus Müller-Rehm wieder nahe.

Wir werden hören, wie man in der Vergangenheit mit diesen baulichen Zeugen einer aufbaufreudigen, optimistisch auf die Zukunft ausgerichteten Periode der Stadtgeschichte umgegangen ist, werden über Sensibilität von Sanierung, Denkmalschutz, Umbau, Erweiterung und vieles mehr auch mit Zeitzeugen des AIV diskutieren können ...

Abenteuer Zweite Nachkriegsmoderne, Betrachtungen zur Otto-Suhr-Siedlung und zum Spring-Projekt, Donnerstag 06.12., 19:00 Uhr im AIV Berlin, Bleibtreustasse 33.

Eine Veranstaltung initiiert von Peter Lemburg

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Der AIV präsentiert den Fotografen Wolfgang Bittner. Die Ausstellung dokumentiert durch Zusammenstellung von Bildpaaren. Die Werkschau ist bis zum 11.01.2019 Montags bis Donnerstags in der Zeit von 9 - 14 Uhr (und nach Vereinbarung) in den Räumen des AIV, Bleibtreustraße 33 (am Ku'damm), zu sehen.

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AGD Foto Vincent Mosch klein

Zwei Veranstaltungen flankieren den AIV-Schinkel-Wettbewerb 2019 „bridge2future“ zum geplanten Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) und zum Umfeld der Amerika-Gedenkbibliothek (AGB). Sie sollen sowohl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch die Berliner Öffentlichkeit in Ort und Thematik einführen. Eine Diskussion zu den aktuellen Herausforderungen und Aufgaben von Bibliotheken und eine Diskussion zum Standort der AGB und der städtebaulichen Aufgaben, die sich an diesem Ort stellen, werden wir führen. Die Referentinnen und Referenten sowie der Veranstaltungsort der zweiten Diskussionsveranstaltung versprechen neue Sichtweisen zu den Themen.

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Der dringende Schulraumbedarf in Berlin ist offensichtlich. Daher sollen in dem auf zehn Jahre angelegten Schulbauprogramm des Berliner Senats von 2016 bis 2026 5,5 Mrd. Euro investiert werden. Sie dienen der Finanzierung von ca. 60 Neubauten, ca. 72 Modularen Ergänzungsbauten (MEB´s) sowie Maßnahmen zu Gebäudesanierung und des Bauunterhalts. Dieses Großprojekt wird durch sein Volumen städtebaulich-architektonische Spuren hinterlassen und ist für Architekten, Ingenieure und Firmen, für die Verwaltungen und Gesellschaften eine große Aufgabe und besondere Herausforderung.

Hallesches Tor AGB klein

Hallesches Tor/Blücherplatz und Potsdamer Platz/Leipziger Platz sind die wichtigsten Doppelplatzanlagen Berlins. Sie wurden beide 1735 von Philipp Gerlach entworfen. Das Hallesche Tor war das Haupttor Berlins im Süden der Stadt. Welche Pläne gibt es für die Gestaltung des Platzes, die Anbindung der Hochbahn, die Friedrichstraße als Sackgasse und die umliegenden Quartiere? Wo ist der Blücherplatz geblieben? Welche Rolle spielt der Landwehrkanal? Gehen vom Kreativquartier am Blumengroßmarkt Impulse für den Blücherplatz aus?

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Bei angenehmer Temperatur fand das diesjährige Sommerfest am 7. September statt. Dank des guten Wetters konnte die ganze Dachterrasse bespielt werden, wo die Edelstahlskulpturen von Jan Koethe ausgestellt waren und die unterschiedliche Färbung des Berliner Abendhimmels aufnahmen. Berliner Fotografien von Wolfgang Bittner luden zur angeregten Unterhaltung ein, stellten sie doch Gebäude der Stadt vor, die zu verschiedenen Zeiten aufgenommen worden waren.

Prof. Dr. Wolfgang Schuster und Dr. Melanie Semmer begrüßten die zahlreich erschienen Gäste, darunter auch Kuratoriumsmitglieder Dr. Karlheinz Knauthe, Prof. Dipl.-Ing. Petra Kahlfeldt, Prof. Dr. Wolfgang Maennig und Prof. Dr. Hans Stimmann. Nach einer ersten Stärkung vom reich gedeckten Buffet stellte Prof. Harald Bodenschatz die geplante Ausstellung „100 Jahre (Gross-)Berlin“ vor, für die Lottomittel bewilligt worden sind. Somit gab es genug Themenstoff, um miteinander ins Gespräch zu kommen, und der Abend wurde lang- die Musikerin Lina Peters (Sax) begeisterte alle Anwesenden.

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Der Schinkel-Wettbewerb 2019 beschäftigt sich mit der Amerika-Gedenk-Bibliothek und ihrem Umfeld. Ein aktuelles Thema, das in den kommenden Jahr im Blickpunkt des allgemeinen Interesses rückt, nachdem der Berliner Senat am 19. Juni 2018 entschieden hat , die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) am Standort der Amerika-Gedenkbibliothek am Blücherplatz unter einem Dach zusammen zu führen, nachdem der ursprünglich vorgesehene Standort auf dem Tempelhofer Feld aufgrund des erfolgreichen Volksentscheids zum Tempelhofer Feld im Jahr 2014 nicht mehr zur Verfügung steht. Download Aufgabenstellung

Anmeldung über wettbewerbe aktuell unter diesem Link

AIV T 2018

Bei angenehmer Temperatur fand das diesjährige Sommerfest am 7. September statt. Dank des guten Wetters konnte die ganze Dachterrasse bespielt werden, wo die Edelstahlskulpturen von Jan Koethe ausgestellt waren und die unterschiedliche Färbung des Berliner Abendhimmels aufnahmen. Berliner Fotografien von Wolfgang Bittner luden zur angeregten Unterhaltung ein, stellten sie doch Gebäude der Stadt vor, die zu verschiedenen Zeiten aufgenommen worden waren.

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