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Im Juni 2017 beschloss der Berliner Senat zur Schaffung von 76.000 neuen Schul-Plätzen und zur Sanierung maroder Schulen 5,5 Mrd. € bis 2026 zu investieren. – Über die Beiträge der fünf verantwortlich Beteiligten und aus weiteren öffentlich zugänglichen Informationen soll berichtet und diese kommentiert werden. Die durch den Senat (Finanzverwaltung) im Juni 2018 standort- und maßnahmen-genau veröffentlichten Zeit-/ und Kosten-Ziele, die imponierend summarischen Daten des Projektes sind auch als öffentlichkeitswirksamer Beruhigungsversuch zu verstehen. Sie könnten allerdings suggerieren, dass diese 'Offensive' als Projekt unter einer Verantwortung und seine Daten als Versprechen zu verstehen seien, dessen Misslingen wieder Anlass für Vertrauensverlust und für Zweifel an der Leistungsfähigkeit Berlins wäre.

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Entwicklungsfaktoren der Großstadtregion

Groß-Berlin war und ist ein Spiegel der Planungskultur, der Suche nach Ordnung einer chaotisch wachsenden Großstadt. Dazu gehörte die Suche nach großen Plänen, aber auch der dauernde Streit zwischen den Bezirken und dem Berliner Magistrat, zwischen Berlin und seinem Umland. Heute stellt sich erneut und dramatisch zugespitzt die Frage nach einer neuen Planungskultur.

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Am Dienstag, den 4. Dezember wird im Bücherbogen das neue Buch von Markus Tubbesing zum Wettbewerb Groß-Berlin 1908-10 vorgestellt. Der Wettbewerb war ein wesentlicher Schritt hin zu Groß-Berlin, zudem ein Meilenstein in der Entwicklung des Berliner Städtebaus, ja des modernen Städtebaus schlechthin. Markus Tubbesing ist seit kurzem Professor für „Entwurf Denkmalpflege“ am Fachbereich „Stadt|Bau|Kultur“ der Fachhochschule Potsdam.

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Vortrag von Dipl. Ing. Steffen Adam.

Die „Baukunst der Nachkriegsmoderne“ ist – so die jüngste Literatur zu Städtebau und Architektur Berlins nach 1945 - ein höchst vielgestaltiges Phänomen. Welchen Stellenwert diesbezüglich das Quartier der „Otto-Suhr-Siedlung“ nordöstlich des Mehringplatzes im schwerst kriegszerstörten Kreuzberg einnimmt, welche lange übersehenen Qualitäten Figur und Gebäude in ihrer Typisierung, Normierung, Grundrisskonzeption und auffallenden äußeren Gestaltung auszeichnen, wird der Vortrag ausleuchten.

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Das Netzwerk DieNachwachsendeStadt strebt nach radikalen Ansätzen zur ressourcenpositiven Transformation der Stadt und nähert sich diesen konkreten Bauaufgaben kontinuierlich an. Als Mitbegründer des Netzwerks forschen, planen und bauen ZRS-Architekten Ingenieure an zirkulären Gebäudesystemen aus Naturbaustoffen in verschiedenen Klimazonen, die weitgehend auf Gebäudetechnik, vor allem Lüftungstechnik verzichten können.

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Groß-Berlin war vor allem ein Produkt des Baus der Vorort-Schnellbahnen. Ohne diese wären keine Industrieverlagerung, keine Siedlungsentwicklung, keine Dezentralisation der Großstadtregion möglich gewesen. Die Bildung von Groß-Berlin 1920 schuf dann die Voraussetzung für grundlegende Reformen des Großstadtverkehrs. Mit Blick auf eine nachhaltige Großstadtregion stellen sich heute einige Schlüsselfragen zur Verkehrsentwicklung: Wie kann der Rückbau der autogerechten Großstadtregion erfolgreich auf den Weg gebracht werden, wie soll eine neue Balance zwischen Fußgängern, Fahrradfahrern, Autofahrern und ÖPNV-Nutzern aussehen, wie kann mehr Verkehrsgerechtigkeit erreicht werden?

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Der AIV präsentiert den Fotografen Wolfgang Bittner. Die Ausstellung dokumentiert durch Zusammenstellung von Bildpaaren. Die Werkschau ist bis zum 11.01.2019 Montags bis Donnerstags in der Zeit von 9 - 14 Uhr (und nach Vereinbarung) in den Räumen des AIV, Bleibtreustraße 33 (am Ku'damm), zu sehen.

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Zwei Veranstaltungen flankieren den AIV-Schinkel-Wettbewerb 2019 „bridge2future“ zum geplanten Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) und zum Umfeld der Amerika-Gedenkbibliothek (AGB). Sie sollen sowohl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch die Berliner Öffentlichkeit in Ort und Thematik einführen. Eine Diskussion zu den aktuellen Herausforderungen und Aufgaben von Bibliotheken und eine Diskussion zum Standort der AGB und der städtebaulichen Aufgaben, die sich an diesem Ort stellen, werden wir führen. Die Referentinnen und Referenten sowie der Veranstaltungsort der zweiten Diskussionsveranstaltung versprechen neue Sichtweisen zu den Themen.

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Der dringende Schulraumbedarf in Berlin ist offensichtlich. Daher sollen in dem auf zehn Jahre angelegten Schulbauprogramm des Berliner Senats von 2016 bis 2026 5,5 Mrd. Euro investiert werden. Sie dienen der Finanzierung von ca. 60 Neubauten, ca. 72 Modularen Ergänzungsbauten (MEB´s) sowie Maßnahmen zu Gebäudesanierung und des Bauunterhalts. Dieses Großprojekt wird durch sein Volumen städtebaulich-architektonische Spuren hinterlassen und ist für Architekten, Ingenieure und Firmen, für die Verwaltungen und Gesellschaften eine große Aufgabe und besondere Herausforderung.

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