9783867322904

Eine neue, fünfbändige Tagungs- und Publikationsreihe »100 Jahre Groß-Berlin«

Das (Groß-)Berlin-Gesetz von 1920 schuf die Rahmen­bedingungen auch für eine neue Wohnungspolitik. Sie führte zur Verbesserung der Wohnverhältnisse breiter Schichten. Erst mit (Groß-)Berlin war eine einheitliche kommunale Planung und ein öffentlich kontrollierter Wohnungsbau möglich, der in der Weimarer Republik, in der NS-Zeit und in den Jahrzehnten der Spaltung der Stadt unterschiedliche Formen annahm. Vor dem Hintergrund wachsender Bevölke­rungszahlen und steigender Mieten stellt sich heute erneut die Frage nach einer neuen Wohnungspolitik in Berlin und darüber hinaus für die gesamte Hauptstadtregion. Historische und aktuelle Beiträge dazu werden um Erfahrungen aus Paris, Moskau und London bereichert.

Edition Gegenstand und Raum, mit Texten von Denis Bocquet, Harald Bodenschatz, Klaus Brake, Ephraim Gothe, Maren Harnack, Andrej Holm, Maren Kern, Celina Kress, Christina Lindemann, Katrin Lompscher, Philipp Meuser, Sarah Oßwald, Cor­delia Polinna, Jo Sollich

224 Seiten, 170 x 240 mm, Klappenbroschur, zahlreiche Schwarzweißabbildungen, ISBN 978-3-86732-290-4ISBN 978-3-86732-290-4

Ueberblick Entwicklung Stadtbebauung

Abb.: Wachstum von Groß-Berlin im Rahmen kommunaler Konkurrenz bis 1914

"Das Wachstum Berlins in der Kaiserzeit vollzog sich in einer höchst komplexen Konkurrenz mächtiger Akteure, vor allem der verschiedenen Städte und Gemeinden der Großstadtregion, aber auch der verschiedenen privaten Verkehrsunternehmen, der einflussreichen Terraingesellschaften und der Großbanken, die hinter den Terraingesellschaften und den privaten Verkehrsunternehmen standen."

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Abb.: "Berliner Siedlungsstern", aus dem Landesentwicklungsprogramm 2009 (Ausschnitt)

"Berlin wurde wie kaum eine andere Metropole durch das politische Geschehen in Ihrer städtebaulichen Entwicklung bestimmt. Es waren zahlreiche Anläufe notwendig aus der Residenzstadt eine Metropole zu machen. Der entscheidende Schritt für diese Entwicklung kam nicht zuletzt aus dem Architektenverein zu Berlin, dem späteren Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin (AIV). 1907 erarbeiteten seine Mitglieder ‚Anregungen zur Erlangung eines Grundlagenplans für die städtebauliche Entwicklung von Groß-Berlin’."

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