Berlindustrie Otto Bock Luftansicht 2

Das Areal der Bötzowbrauerei wird seit 2014 nach einem Masterplan von David Chipperfield zu einem Ensemble von Gastronomie, Kultur und Kunst umgebaut und ergänzt. Die historischen Kellergewölbe werden ein Ort für Manufakturen, Design und Kunst und stellen besondere Herausforderungen an Gründung und Bautechnik. Bevor der Zugang zu den Gewölben durch die Baumaßnahmen wieder verschlossen wird, erhalten wir die Möglichkeit die freigelegten Konstruktionen mit Planern und Baugrundexperten zu begehen.

Über die Baustelle führen uns Herr Goertz vom Büro Chipperfield und Herr Felsch vom Ingenieurbüro für Grundbau und Tragwerksplanung. Die Teilnehmeranzahl ist auf 20 begrenzt.

Todten Halle

Die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Berliner Leichenhäuser ist nur wenig dokumentiert. Gelegentlich finden sich in entsprechender Fachliteratur über Friedhöfe oder das Bestattungswesen Informationen über einzelne Bauten, doch gehen diese selten über sporadische Angaben hinaus. Dieses Schicksal teilen weitestgehend auch die Leichenhäuser anderer deutscher Städte, denn die Institution „Leichenhaus“ wurde bisher nur peripher bearbeitet. Eine systematische Untersuchung fehlt gänzlich. Der Vortrag wird die Entwicklung der Berliner Leichenhäuser beleuchten und bildet den Auftakt der AIV- Reihe zur Berliner Sepulkralkutur 2017.

AIV Bauakademie Programm

Bauakademie – Was und Wie?

Der Bund stellt die finanziellen Mittel für den Neubau bzw. Wiederaufbau der Bauakademie am Schinkelplatz in Mitte – die Bauakademie wird somit ein öffentliches Gebäude werden. Was soll in das Gebäude hinein und welche Gestalt soll die „neue Bauakademie“ haben? Hierüber spricht an diesem Abend im Berlin-Saal ein hochkarätiges Podium. Die Einladung im Volltext hier.

Termin: Mittwoch, den 08.03.2017 um 19:00 Uhr in der Zentral- und Landesbibliothek – Haus Berliner Stadtbibliothek, Breite Str.30 – 36, 10178 Berlin; AIV- Mitglieder melden sich kostenfrei beim Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an, alle anderen kostenpflichtig dierekt auf der Seite der BWG

Schreiben und Pressemitteilung des AIV vom 16.01.2017 an Frau Dr. Barbara Hendricks, Senatoren und Beteiltigte mit konkreten Vorschlägen zum Programm einer Internationalen Bauakademie

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Architektur wird im ‚Dritten Reich‘ und in der Analyse der Architektur des ‚Dritten Reichs‘ immer wieder als ‚Wort aus Stein‘ bezeichnet. Damit wird ein enger Zusammenhang von Politik und Baukunst behauptet, was vor 1945 zur Nähe der Architektur zum Nationalsozialismus beitrug und nach 1945 zu massiven Forderungen, diese weiterhin als sprechend empfundene Architektur abzureißen. Zugleich gibt es Architekten, Architekturtheoretiker und Bauhistoriker, die das Sprechen der Architektur als Wunschdenken abtun und die Bauten aus der Zeit des ‚Dritten Reichs‘ als vorzügliche Beispiele einer überpolitischen klassizistischen Ästhetik verstehen. Aber was ist das, ein ‚Wort aus Stein‘?  Ein Befehl, eine Gebrauchsanweisung, ein Manifest, eine Predigt, ein Poem, ein Roman, ein Lullaby (Kinderschlaflied)? Oder gar ein unschuldiges weißes Blatt?

Vortrag von Eduard Führ, bis zu seiner Emeritierung Inhaber Lehrstuhl Theorie der Architektur an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

Termin: Montag, den 30.01.2017 um 19:00 Uhr im AIV Bleibtreustrasse 33, 10707 Berlin. Anmeldung nicht erforderlich

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Berlin besitzt eine Friedhofslandschaft unvergleichlicher Vielfalt auf über 200 Standorten. Die zahlreichen historischen Grab– und Friedhofsanlagen sind herausragende Zeugnisse der Kunst–, Kultur– und Stadtgeschichte, die den Besitzern und Friedhofsbetreibern jedoch oft mehr Sorgen als Freude bereiten. Obwohl schon während der 80er Jahre in beiden Stadthälften Zeichen zur Sepulkralthematik gesetzt wurden, rückte sie nach Überwindung der Teilung noch stärker in das öffentliche Interesse.