Vivian Kreft

Zum 1. Februar hat Vivian Kreft die Aufgaben von Jörg Brause übernommen und unterstützt den AIV künftig in der Kommunikation.

Frau Kreft hat Kunstgeschichte (M.A.) in Zürich, Wien und München studiert und bei der Bavaria Film und dem MDR Leipzig als Redakteurin gearbeitet. Seit 1999 lebt Frau Kreft in Berlin und hat sich zur PR-Beraterin weiterqualifiziert. Berufliche Stationen waren u.a. Cargolifter (Eventmanagerin), der Zoo und Tierpark Berlin (Leiterin Kommunikation und Vertrieb) sowie Europarc Deutschland e.V. – der Dachverband der Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate (Leiterin Kommunikation). Seit 2013 ist Frau Kreft im Bereich Unternehmenskommunikation und Marketing tätig.

Wir freuen uns, dass sie bei uns ist! AIV zu Berlin

Vivian Kreft, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Berlins Planungsämtern fehlt das Personal. Mit dramatischen Folgen, wie Anja Nehls in ihrem Beitrag für den Deutschlandfunk berichtete, für den sie Tobias Nöfer vom AIV Berlin interviewte. Der freischaffende Architekt ist Mitglied im Vorstand des AIV zu Berlin und kennt wie viele andere seiner Kolleginnen und Kollegen die Misere aus eigener Erfahrung.

Sendung vom 18.1.2016 im Deutschlandfunk. Gegen die Zustände in der Verwaltung protestierte der AIV zu Berlin in einem Offenen Brief vom Dezember 2016.

Mehr dazu in den Medien hier im Tagesspiegel und in der Berliner Woche.

 

 

Berlins Planungsämtern fehlt das Personal. Mit dramatischen Folgen, wie Anja Nehls in ihrem Beitrag für den Deutschlandfunk berichtete, für den sie Tobias Nöfer vom AIV Berlin interviewte. Der freischaffende Architekt ist Mitglied im Vorstand des AIV zu Berlin und kennt wie viele andere seiner Kolleginnen und Kolleggen die Misere aus eigener Erfahrung.

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Als Reaktion auf den Offenen Brief des AIV zu Berlin vom 13.Dezember 2016 erklärte der neue Stadtentwicklungsstadtrat für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, Oliver Schruoffeneger (Grüne), gegenüber dem Tagesspiegel , für mehr Personal fehle das Geld. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier  Der Tagesspiegel .

Die Stadt fährt Vollgas und die Politik zieht die Handbremse

Sehr geehrte Damen und Herren,

es wird auch Ihnen und den Verantwortlichen in den Bezirksämtern nicht entgangen sein, dass Berlin seit einigen Jahren eine dynamische Entwicklung vollzieht. Die Stadt wird mehr und mehr zu einer faszinierenden und zunehmend auch wirtschaftsstarken Metropole, das weiß alle Welt. Im krassen Gegensatz dazu steht das Verhalten der Organe des Landes Berlin. Der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin möchte Ihnen mit diesem Schreiben ein Beispiel bringen von unhaltbaren Zuständen in der Berliner Verwaltung, und davon, wie es nicht weitergehen kann.

Das Stadtplanungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf ist chronisch so unterbesetzt, dass es nicht einmal mehr die üblichen und unbedingt notwendigen Beratungstermine zur Verfügung stellen kann. Dies liegt nicht nur an Krankheit und anderen Ausfällen, sondern schlicht und ergreifend an Untätigkeit im Personalmanagement. Vor allem also daran: die Stadt fährt Vollgas und die Politik zieht die Handbremse.

So ist zum Beispiel die Stelle des stellvertretenden Leiters der Bauleitplanung aus Sparsamkeit seit 2 Jahren unbesetzt. Und die Bezirkspolitik meint, dass es ausreicht, wenn sie – wie jetzt das Ziel ist – frei werdende Stellen innerhalb von 7 Monaten wiederbesetzt. Es müssen aber 0 Monate sein!

An einem Morgen letzter Woche zur normalen Geschäftszeit zum Beispiel war das Stadtplanungsamt mit nur einem einzigen Mitarbeiter besetzt, der verzweifelt wie Sisyphos versucht den Berg an Vorgängen abzuarbeiten. Davon wird der sicher auch bald krank.

Das Beispiel zeigt eines sehr deutlich: Die Berliner Planungsämter sind überfordert und brauchen dringend mehr Personal, um mit dem rasanten Wachstum der Stadt mitzuhalten.

Es ist sicher falsch an den Stellen Geld zu sparen, die das Land aus seiner finanziellen Misere holen könnte. Es muss das Steuergeld zur Verfügung gestellt werden, das die Bürger dem Staat zahlen, damit der seine Geschicke zum Wohle aller lenkt. Die derzeitigen Zustände sorgen dafür, dass Bauvorhaben verzögert oder ganz abgesagt werden, die die Stadt dringend benötigt. Wird hier nicht umgehend massiv gehandelt, ist der soziale Frieden gefährdet. Es ist erstaunlich aber wahr, wie banal die Hintergründe sind. Das ist das Gegenteil von dem was die Politik in Sonntagsreden ankündigt und Koalitionsverträgen vereinbart.

Für den Vorstand des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Berlin e.V.

Tobias Nöfer, Architekt

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Spaghetti Monster

"Aus der Vogelperspektive betrachtet entfaltet das "Spaghettimonster" aus Bahngleisen, Autobahn und Stadtstraßen rund um Funkturm und S-Bahnhof Westkreuz noch eine gewisse Ästhetik", schreibt in ihrem Artikel zum AIV-Schinkel-Wettbewerb 2017 die Autorin Isabel Jürgens.