AIV Wahlen Kammer 2017

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, dieser Tage erhalten Sie von der Architektenkammer Berlin Post zur Wahl der Vertreterversammlung. Die Kandidaten des AIV zu Berlin finden Sie auf der Liste mit dem Kennwort AIV - Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin.

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AIV Neujahrsempfang am Freitag: Vernissage Sabine Wild, Publikation AIV Forum 1/2017, viele Gäste, neue Kontakte - bei Glühwein und Sekt stoßen wir auf das Neue Jahr an und freuen uns auf spannende Veranstaltungen (30.01 geht es los mit Eduard Führ zu Speer/ Krier/ Pinnau), Fortschritte bei der Debatte zu einem tragfähigen Programm der Internationalen Bauakademie Berlin, dem AIV Schinkelfest am 13.03 mit Bekanntgabe der Preisträger des größten deutschen Nachwuchs- Wettbewerbes, und vieles mehr!

Schinkel 1781 1841

 

Vor 175 Jahren starb mit Friedrich Schinkel einer der bedeutendsten deutschen Architekten aller Zeiten. Trotz großer Verluste durch Abbruch und Krieg haben sich in Berlin und Potsdam zahlreiche Schinkel-Bauten unterschiedlichster Bestimmung erhalten. Sein Altes Museum, das Schauspielhaus, die Friedrichswerdersche Kirche setzten Maßstäbe. In Galerien und Museen künden Gemälde, Zeichnungen, Schriften und Ausstattungen aller Art von seiner allumfassenden Künstlerschaft. Viele hochbedeutende Baudenkmale in Stadt und Land verdanken seinem Eintreten und seiner Fürsorge ihre Existenz. Karl Friedrich Schinkel starb am 9. Oktober 1841 nach langer schwerer Krankheit in seiner Wohnung in der von ihm errichteten Bauakademie. Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Chausseestraße wurde er bestattet, in einem Berliner Ehrengrab.

AIV zu Berlin

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Kein Bau Karl Friedrich Schinkels hat den letzten Weltkrieg in Berlin unbeschadet überstanden. Das gilt auch für die Friedrichswerdersche Kirche. Aber nach zwei größeren Renovierungen war deren Innenraum der einzige, der noch in der Originalversion Schinkels zu erleben war. Obwohl nicht gleichermaßen gefeiert  wie die abgeräumte Bauakademie gilt sie in ihrer klassizistischen Interpretation der Gotik doch als Beleg für Schinkels meisterliche Adaption überkommener Formen in einem zeitgenössischen Verständnis (s. auch den offenen Brief der Architekturhistoriker, Freigang et al. 2016).