Schinkel 1781 1841

 

Vor 175 Jahren starb mit Friedrich Schinkel einer der bedeutendsten deutschen Architekten aller Zeiten. Trotz großer Verluste durch Abbruch und Krieg haben sich in Berlin und Potsdam zahlreiche Schinkel-Bauten unterschiedlichster Bestimmung erhalten. Sein Altes Museum, das Schauspielhaus, die Friedrichswerdersche Kirche setzten Maßstäbe. In Galerien und Museen künden Gemälde, Zeichnungen, Schriften und Ausstattungen aller Art von seiner allumfassenden Künstlerschaft. Viele hochbedeutende Baudenkmale in Stadt und Land verdanken seinem Eintreten und seiner Fürsorge ihre Existenz. Karl Friedrich Schinkel starb am 9. Oktober 1841 nach langer schwerer Krankheit in seiner Wohnung in der von ihm errichteten Bauakademie. Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Chausseestraße wurde er bestattet, in einem Berliner Ehrengrab.

AIV zu Berlin

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Kein Bau Karl Friedrich Schinkels hat den letzten Weltkrieg in Berlin unbeschadet überstanden. Das gilt auch für die Friedrichswerdersche Kirche. Aber nach zwei größeren Renovierungen war deren Innenraum der einzige, der noch in der Originalversion Schinkels zu erleben war. Obwohl nicht gleichermaßen gefeiert  wie die abgeräumte Bauakademie gilt sie in ihrer klassizistischen Interpretation der Gotik doch als Beleg für Schinkels meisterliche Adaption überkommener Formen in einem zeitgenössischen Verständnis (s. auch den offenen Brief der Architekturhistoriker, Freigang et al. 2016).

Eindrücke vom AIV Terrassenfest am 08. September mit vielen Gästen auf der herrlichen Dachterrasse, Live- Musik und Vernissage Hannah Becher Malerei, grandios!

Die Werkschau ist weiterhin bis zum 16.12.16 Dienstags und Donnerstags zwischen 10-15 Uhr (und nach Vereinbarung) in den Räumen des AIV, Bleibtreustraße 33 (am Ku'damm), zu sehen. Weitere Informationen zur Künstlerin Hannah Becher finden Sie hier.

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05 AIVSW17 Plakat

Der AIV-Schinkelwettbewerb nimmt in diesem Jahr das Berliner Westkreuz in den Blick. Ziel ist es, Entwicklungspotentiale rund um den Verkehrsknotenpunkt zu erschließen.

Dazu sind dazu drei unterschiedliche Aufgabenstellungen vorgesehen. Neben einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Ort bildet der Themenschwerpunkt Transit/Ankunft/Migration eine zweite inhaltliche Klammer.